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Tablet im privaten Alltag - sinnvoll oder Overkill?

4 Min. Lesezeit
Tablet im privaten Alltag - sinnvoll oder Overkill?
Inhalt · 3 Abschnitte
  1. Etabliert und Potenzial erkannt - Upgrade
  2. Samsungs System Synergien
  3. Fazit

Mitte 2022 habe ich mich entschieden ein Tablet zu kaufen um zu sehen, ob mir das Gerät im Alltag einen Mehrwert bei den täglichen Aufgaben bringen würde. Ich hatte vor Jahren bereits ein iPad besessen, dessen Software war aber nicht mehr mit aktuellen Apps und ebenfalls nicht mit der Windows/Android-Umgebung kompatible, die ich mittlerweile verwendete.

Als das Samsung Tab S6 lite im Angebot war, nutzte ich die Chance und kaufte mir ein Gerät; es war nicht zu teuer und hatte die richtige Größe, um es im Alltag auszuprobieren. Ich merkte schnell, dass ich das Tablet für viele Aufgaben im täglichen Verlauf verwendete.

Dabei konnte es genau die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen.

Wo ein Handy zu klein und umständlich zu bediene war, bot der Bildschirm des Tablets genug Platz, um die Anwendung gut bedienen zu können. Die Eingabe per Stift mit Schrifterkennung ermöglicht eine intuitive Bedienung und die schnelle Eingabe von Notizen und Ideen. Auch Skizzen und Schaubilder ließen sich so gut und im gewohnten Handling erstellen. Das Tablet ist dabei leistungsstärker als das Smartphone und bieten mir daher bessere Möglichkeiten für die produktive Arbeit.

Gegenüber dem Laptop ist das Tablet schnell einsatzbereit und aktiviert, das System und die Apps starten zügig und zuverlässig. Wenn ich an längeren Texten arbeite, sind Tastatur und Maus per Blutooth schnell angeschlossen und bieten ein optimales Eingabeerlerbnis.

Etabliert und Potenzial erkannt - Upgrade

Während der intensiven und kurzen Testphase hat sich die Nutzung des Tablets bereits im Alltag etabliert. Die Schwächen des Modells führten schnell zu einem Upgrade in eine neueres Modell - dem Tab S8 Ultra.

Hier kann nun per DeX-Mode ein zusätzlicher Monitor verwendet werden, auf dem die Anwendungen laufen könnten, während die Touchfunktion des Tablets erhalten bleibt. Diese Funktion lässt die Grenzen zum Laptop/Convertable weiter verschwimmen. Der größte Vorteil ist die absolute Lautlosigkeit des Geräts, kein Lüfter springt an und keine Festplatte klackert.

Natürlich ist das Gerät auch optimal für die abendliche Unterhaltung geeignet und bietet sich zum Konsum von Serien, Filmen und auch Spielen (Cloud-Streaming und Emulation) an. Dies hat dazu geführt, dass ein weiteres Gerät in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten ist, der Smart TV; wie lange er seine Funktion noch rechtfertigen kann, bleibt abzuwarten ;-)

Samsungs System Synergien

Ein weiterer großer Vorteil sind die Synergien innerhalb des Samsung-Systems mit Tablet - Smartphone und Windowsrechner.

So lässt sich das Tablet als Zweitmonitor am Latop / Rechner nutzen (Screensharing/SuperDisplay) und erhält dabei seine Touch-Funktion. Somit kann ich das Gerät als Grafiktablet mit Photoshop verwenden.

Per Samsung Flow lassen sich außerdem Dateien einfach zwischen allen Geräten versenden. Der größte Vorteil ist dabei, dass auch die Zwischenablage geteilt werden kann. Zum Beispiel steht markierter und kopierter Text vom Handy auch direkt auf dem Tablet und Windowsrechner zur Verfügung. Dies ist besonders praktisch, wenn man die Texterkennung der Smartphone-Kamera nutzt. Beim Lesen von Büchern können so längere Zitate einfach per Handy abfotografiert werden, in der App durch Schrifterkennung in markierbaren Text umgewandelt werden und per Strg-C auf allen Geräten geteilt werden. Gerade beim lesen von Fachbücher, hat mir dies die Erstellung von Notizen stark erleichtert.

Fazit

Zusammengefasst ist das Tablet im Alltag mittlerweile mein ständiger mobiler Begleiter; es ist schnell zur Hand bietet eine sehr intuitive Bedienung und lässt sich schnell für aufwendigere Eingaben durch externe Hardware erweitern. Die intensive und produktive Nutzung geht dabei Hand in Hand mit der Etablierung eines persönlichen “Projektmanagement”-Tools, zur Strukturierung der täglichen Aufgaben, vielfältiger Freizeitprojekte und Hobbies sowie der Familienorganisation. Hier geht es zum ersten Teil auf dem Weg zum privaten Organisationstool.

Nutzung Samsung Synergien & WIN10 Umfeld

  • sehr gut Kompatibilität mit Win10-Rechnern
  • als Zweitmonitor geeignet (modelabhängig)
  • als Zeichen- / Schrifttablet geeignet (modelabhängig)
  • Samsung Flow: einfaches kopieren von Dateien, Texten, der Zwischenablage zwischen den Geräten

Schnelle Nutzung und Eingaben

  • gute Handschrifterkennung (bei Bedarf Umwandlung in Text)
  • sehr guter Stift (S Pen)
  • DeX Mode: Tablet kann mit Tastatur und Maus (ggf. weiterer Peripherie) an einem Monitor als "Laptop” verwendet werden.

Größte Einschränkung

  • bisher nur Nutzung von Apps, keine dedizierte Software installierbar (keine *.exe), da weiterhin Android als OS läuft. Die ONE UI 5.0 ist aber bereits sehr gut angepasst
Schlagworte: Technik Produktivität
Porträt Moritz Conjé

Geschrieben von

Moritz Conjé

Senior Projektmanager & Konzepter für Verwaltungsdigitalisierung

Projektmanager bei Dataport AöR, zertifiziert nach PRINCE2 Agile und IPMA Level D. Ich führe Teams zwischen Fachbereich, Management und IT und ordne Technik für Entscheidungen ein.

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