moritz conjé
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Notizblog

Homelab: Beiträge rund um Aufbau und Betrieb meines eigenen Homelabs:
von Hardware und Netzwerk bis zu selbst gehosteten Diensten und smarter Haussteuerung.
Eigene Lösungen statt fertiger Anbieter, mit allem Basteln und Lernen, das dazugehört.

14. September 2026

Eine eigene Statuszeile fürs Terminal: mehr Überblick bei der Arbeit mit Claude Code

in Homelab

von Moritz Conjé

Wer täglich mit einer KI im Terminal arbeitet, kennt das Problem: Wie ausgelastet die laufende Sitzung gerade ist, wie nah man an ein Nutzungslimit kommt oder was sie bereits gekostet hat, bleibt normalerweise unsichtbar. Man…
08. September 2026

Fähigkeiten ergänzen: passende Skills für die Rollen und Aufgaben finden

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Ein KI-Assistent kann schon ohne Erweiterungen erstaunlich viel. Für ein konkretes Projekt reicht „erstaunlich viel" aber selten als Arbeitsweise. Beim Aufbau des Second Brain kamen zuletzt drei sehr unterschiedliche, eigenständige Projekte zusammen: der Website-Relaunch, die…
20. August 2026

Wie Wissen ins Second Brain kommt: Web-Clipper, YouTube-Transkripte und Bücher

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Der letzte Teil dieser Serie endete mit einer offenen Frage: Wie gut ein Redakteur Themen clustern kann, hängt direkt davon ab, was überhaupt an Input hereinkommt – und wie es dort ankommt. Der große Notion-Import…
18. August 2026

Arbeiten im Second Brain: Claude Remote auf LXC und der Zugriff aufs LLM-Wiki über TrueNAS

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Das Rollenmodell aus den letzten Teilen dieser Serie beantwortet, wer im Second Brain mit welchen Rechten arbeitet. Offen blieb bislang eine ganz praktische Frage: Wo findet diese Arbeit eigentlich statt, wenn ich nicht am Schreibtisch-PC…
14. August 2026

Vom Konzept zum ersten echten Testlauf: das Übergabe-Artefakt-Schema in der Praxis

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Der Second-Brain-Bibliothekar aus Beitrag 4 darf laut Rollenmodell keine Quellnotizen verändern – nur lesen. Das wirft sofort eine praktische Frage auf: Wie kommen seine Erkenntnisse dann überhaupt irgendwo an? Und wie bleibt nachvollziehbar, wenn derselbe…
12. August 2026

Die fünfte Rolle: wie der Kurator (agt_kur) das Rollenmodell selbst korrigiert

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Ein Rollenmodell zu entwerfen und mit genau diesem Entwurf gegen eine bereits getroffene, dokumentierte Entscheidung zu verstoßen, ohne es zu merken – das ist mir beim Ausarbeiten meiner fünften Rolle tatsächlich passiert. Aufgefallen ist der…
11. August 2026

Vier Rollen für ein Second Brain: wie ich Agenten-Verantwortlichkeiten definiert habe

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Irgendwann habe ich nachgezählt: 1.638 Input-Notizen standen nur 36 tatsächlich verarbeiteten Notizen gegenüber – weniger als drei Prozent. Das Sammeln hatte in meinem Second Brain längst funktioniert, das Verarbeiten nicht. Die eigentliche Frage war dabei…
05. August 2026

Wenn das Kanban-Board bricht: Grenzen des Task-Board-Plugins und der Weg zu Bases

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Mit dem Prozessmodell stand fest, wie ich über mein Second Brain denken will. Für die tägliche Arbeit brauchte ich aber auch ein Werkzeug, das dieses Denken abbildet – ein Kanban-Board für Projekte und Aufgaben. Genau…
01. August 2026

Vom PARA-Schema zum Prozessmodell: wie mein Second-Brain-Konzept gereift ist

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Nach dem Datenimport aus Notion stand die nächste Frage im Raum: Nach welcher Logik sollen die zusammengeführten Daten künftig geordnet werden? Naheliegend war PARA (Projects/Areas/Resources/Archive) / fortelabs.com – das bekannteste Ordnungssystem in diesem Umfeld. Es…
11. Juli 2026

Vendor-Lock-In vs. Second-Brain-Ziel: warum Werkzeugunabhängigkeit ein Nebeneffekt ist, kein Zweck

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Bevor ich mich der eigentlichen Ordnungsfrage meines Second Brain zugewandt habe (Vom PARA-Schema zum Prozessmodell: wie mein Second-Brain-Konzept gereift ist), musste ich mir über etwas Grundlegenderes klar werden: Wie hält man Kontext über viele Chat-Sessions…
10. Juni 2026

Warum ich Notion verlassen habe, und wie der Umzug ins Second Brain lief

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Ich habe über Jahre hinweg mein privates Wissen in Notion gesammelt: Projektnotizen, Buchzusammenfassungen, Recherchen, Ideen für diesen Blog. Über 1.600 Einträge kamen so zusammen. Alles unter dem Second-Brain-Ansatz, mit dem Vorsatz, aus den Inputs im…
18. Mai 2026

Home-Assistant-Backups auf TrueNAS: die Haussteuerung absichern

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie hatte ich TrueNAS als zentralen Netzwerkspeicher vorgestellt, im letzten Beitrag bin ich tiefer auf dessen Aufbau eingegangen. Diesmal geht es um eine konkrete Nutzung dieses Speichers: die automatische Absicherung meiner Home-Assistant-Instanz.…
30. April 2026

Home Assistant sauber strukturieren: Abstraktionsebene und Label-Konzept

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie hatte ich Home Assistant als Herzstück meiner Haussteuerung erwähnt. Mit der Zeit ist daraus mehr geworden als eine Sammlung einzelner Automationen: Ohne bewusste Struktur wächst so ein System schnell über den…
13. April 2026

TrueNAS als Storage-Fundament: ein zentraler Netzwerkspeicher fürs Homelab

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Im Auftakt dieser Serie habe ich TrueNAS bereits kurz als meinen zentralen Netzwerkspeicher erwähnt. Diesmal gehe ich tiefer: Warum überhaupt ein eigenes NAS statt verteilter Daten je Dienst, wie ich den Speicher technisch aufgebaut habe…
27. März 2026

Mein Homelab: Aufbau, Hardware und der Start einer neuen Artikel-Serie

in Homelab

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Seit einiger Zeit betreibe ich zu Hause ein eigenes kleines Rechenzentrum: mehrere Mini-PCs, ein Netzwerkspeicher und darauf verteilt eine wachsende Zahl an Diensten, die ich selbst einrichte, pflege und weiterentwickle. Diesen Beitrag verstehe ich als…
Eine eigene Statuszeile fürs Terminal: mehr Überblick bei der Arbeit mit Claude Code

Wer täglich mit einer KI im Terminal arbeitet, kennt das Problem: Wie ausgelastet die laufende Sitzung gerade ist, wie nah man an ein Nutzungslimit kommt oder was sie bereits gekostet hat, bleibt normalerweise unsichtbar. Man merkt es meist erst, wenn ein Limit tatsächlich greift oder ein zu voller Kontext die Antwortqualität spürbar verschlechtert. Für die tägliche Arbeit mit Claude Code habe ich mir deshalb eine eigene, mehrzeilige Statuszeile gebaut, die diese Informationen laufend direkt im Terminal anzeigt.

Was im Hintergrund normalerweise unsichtbar bleibt

Eine KI-Sitzung im Terminal sammelt mit jeder Nachricht mehr Kontext an, verbraucht Anteile an Nutzungslimits und kostet Geld. All das läuft standardmäßig im Hintergrund ab. Ohne einen Blick darauf entsteht leicht ein blinder Fleck: Man merkt zu spät, dass der Kontext fast voll ist, dass ein Limit kurz vor dem Reset steht oder dass eine einzelne Sitzung ungewöhnlich viele Werkzeuge aufgerufen hat.

Die Lösung: eine eigene Statuszeile

Claude Code erlaubt es, die Statuszeile am unteren Bildschirmrand durch ein eigenes kleines Skript zu ersetzen. Es wird bei jeder Eingabe neu ausgeführt und bekommt aktuelle Kennzahlen zur laufenden Sitzung übergeben. Aus diesen Rohdaten baut das Skript eine kompakte, mehrzeilige Anzeige, die farbige Balken statt reiner Zahlenkolonnen nutzt: grün bei niedriger Auslastung, gelb ab etwa 70 Prozent, rot ab etwa 90 Prozent. So lässt sich der Zustand einer Sitzung auf einen Blick erfassen, ganz ohne die Zahlen im Detail lesen zu müssen.

Was die Zeile konkret zeigt

  • Kontext-Auslastung: Wie viel vom verfügbaren Kontextfenster bereits belegt ist, samt Ampel-Farblogik.
  • Nutzungslimits: Auslastung für die laufende Zeitspanne und die aktuelle Woche, jeweils mit Zeitpunkt der nächsten Zurücksetzung.
  • Kosten: Die laufenden Kosten der aktuellen Sitzung in Echtzeit.
  • Werkzeug-Nutzung: Wie viele Werkzeuge die KI in der Sitzung bereits aufgerufen hat und grob welcher Art.
  • Arbeitskontext: Das aktuelle Arbeitsverzeichnis sowie, falls vorhanden, der aktive Git-Branch.

Fazit

Für sich genommen ist das ein kleines Werkzeug. In der täglichen Praxis macht es aber einen spürbaren Unterschied: Man verliert nie das Gefühl dafür, wie ausgelastet oder wie "teuer" eine Sitzung gerade ist, und bemerkt Auffälligkeiten sofort statt erst im Nachhinein. Ein gutes Beispiel dafür, dass die nützlichsten Verbesserungen im Umgang mit KI-Werkzeugen nicht immer neue Funktionen sind, sondern oft einfach bessere Sichtbarkeit auf das, was ohnehin schon passiert.