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Projektmanagement
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Notizblog

Work-Life-Flow: Beiträge rund um Technik, Tools und Tipps
die mir bei der Organisation und Gestaltung meines Alltags helfen.

11. Juli 2026

Vendor-Lock-In vs. Second-Brain-Ziel: warum Werkzeugunabhängigkeit ein Nebeneffekt ist, kein Zweck

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Bevor ich mich der eigentlichen Ordnungsfrage meines Second Brain zugewandt habe (dazu mehr in Beitrag 2), musste ich mir über etwas Grundlegenderes klar werden: Wie hält man Kontext über viele Chat-Sessions mit Claude hinweg eigentlich…
10. Juni 2026

Warum ich Notion verlassen habe, und wie der Umzug ins Second Brain lief

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé & Claude (Co-Autor)

Ich habe über Jahre hinweg mein privates Wissen in Notion gesammelt: Projektnotizen, Buchzusammenfassungen, Recherchen, Ideen für diesen Blog. Über 1.600 Einträge kamen so zusammen. Alles unter dem Second-Brain-Ansatz, mit dem Vorsatz, aus den Inputs im…
27. Februar 2026

Mit Claude AI dein Second Brain kuratieren

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer viel sammelt, kennt das Problem: Über Wochen und Monate häufen sich Artikel, Videos, Notizen zu einem Thema an. Sie liegen in deinem Second Brain; gut organisiert nach Tags und Kategorien. Aber irgendwann fragst du…
16. November 2025

Finanzen im Blick: Dashboard mit Apache Superset

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Wer seine Ausgaben wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Excel-Tabelle. Ich habe Apache Superset lokal aufgesetzt – und mit etwas KI-Unterstützung ein Sankey-Diagramm gebaut, das meine Finanzen in vier Ebenen visualisiert. Warum überhaupt ein…
24. Oktober 2025

Papierloses Zuhause: Dokumentenverwaltung mit paperless-ngx (Self-Hosted)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Das Problem der Papierlast Dokumente sammeln sich an. Steuererklärungen, Verträge, Rechnungen, Quittungen, Behördenschreiben. Manche liegen noch auf meinem Schreibtisch von vor einem Jahr. Andere sind in Ordnern archiviert, aber wo genau? Das digitale Chaos…
21. September 2025

Start in die Heimautomation: Proxmox, InfluxDB & Grafana für Home Assistant

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Einleitung: Die Ausgangslage Home-Automation war lange ein Konzept, mit dem ich mich nicht auseinandersetzt habe. Bis Arbeitskollegen anfingen, davon zu erzählen. Diese Gespräche waren informativ und detailliert - erzeugten bei mir aber auch eine erste…
11. Dezember 2024

Android Auto: Samsung Tablet als Headunit für das Auto

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich suchte nach einer Möglichkeit, mein Auto etwas smarter zu machen, da es nicht über ein modernes Entertainmentsystem oder Navigationsgerät verfügt. Das Nachrüsten eines modernen Konsolen-Radios ist möglich, kostet jedoch auch ein paar Euro. So…
06. Dezember 2024

Visitenkarte: Technik trifft auf klassisches Design

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In der digitalen Welt von heute reicht eine herkömmliche Papier-Visitenkarte oft nicht mehr aus. Als technisch interessierter Bastler und im Herzen immer noch gelernter Mediengestalter habe ich mich mit einer agilen Alternative beschäftigt: der Visitenkarte…
22. August 2024

Nuwa Pen – Schreiben für die Zukunft (Update)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Unser Alltag ist geprägt von Bildschirmarbeit und digitalen Werkzeugen. Das handschriftliche Schreiben spielt dabei eine immer untergeordnetere Rolle, kann die Arbeit am Bildschirm aber sehr gut ergänzen. Es bringt seine eigenen Vorteile mit sich und…
07. Dezember 2023

Notion: Ebene 2 - Planung und Weiterverarbeitung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

In diesem Beitrag beschreibe ich die zweite Ebene meines Organistationssystem, welches insgesamt aus drei Ebenen besteht, die ich im Beitrag Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output grundlegend beschrieben haben. Wie mein System…
05. November 2023

Nuwa Pen - digital schreiben auf Papier

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit ein paar Monaten arbeite ich konstant an meinem persönlichen Organisationssystem. Mittlerweile habe ich einen etablierten Ablauf für digitale Inhalte von verschiedenen Plattformen und Devices. Dies Inhalte werden zentral gesammelt, weiterverarbeitet und nachhaltig in einer…
03. November 2023

Fokusarbeit und Pomodoro

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Die kostenlose App „Ambie White Noise / microsoft.com“ für Windows sorgt für entspannte Hintergrundgeräusche und soll dadurch den Fokus bei der Arbeit stärken. Dabei stehen mehr als 25 verschiedene Sounds zur Verfügung; die Besonderheit, drei…
27. Oktober 2023

Confluence: Datenbanken und Whiteboards im Beta-Testing

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Im beruflichen Kontext arbeite ich seit Jahren mit den Produkten von Atlassian. Dabei wird Confluence als Wiki und Dokumentationssystem um Informationen im Team und den Kollegen verfügbar zu machen und JIRA als Aufgaben-Tool und für…
27. Oktober 2023

Start in das "LinkedIn Editorial Program"

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich freue mich über die Einladung zum LinkedIn Editorial Program und die erste Veranstaltung am heutigen Tag. LinkedIn ist in den letzten Jahren zu meinem Fokusnetzwerk geworden, in dem ich mich mit interessanten Leuten und…
15. September 2023

Notion: Ebene 1 - Input / Second Brain Ansatz (Datenbanken)

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Mein Notion-System besteht aus mehreren Datenbanken, die miteinander verbunden sind und einen Eintrag oder Input anhand der Statusänderung durch das System leiten. Nachfolgend beschreibe ich die zwei Hauptdatenbanken der ersten Ebene “Input und Kontext” des…
13. September 2023

Notion: 3 Ebenen - Input, Planung und Weiterverarbeitung, Output

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Inspiriert von der PARA-Methode und dem Second-Brain-Ansatz von Tiago Forte hat sich mein Workflow in Notion zu einem kleinen und funktionalen Workflow entwickelt. So lassen sich Inhalte nun einfach in konkrete Aufgaben umwandeln. Einfache To-Dos…
10. September 2023

Notion: Vorteile von Datenbanken zur Wissens- und Aufgabenverwaltung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Notion ist mittlerweile mein Ort, an dem alle Informationsschnipsel landen, die mir im Alltag über den Weg laufen und mit denen ich mich später in einem anderen Kontext beschäftigen möchte. Mein System baut dabei auf…
01. September 2023

Betrieblicher Podcast: Technik und Aufnahme

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Ich arbeite seit ein paar Jahren in Anstellungen, die die Herausforderung haben komplexe und oftmals technische Themen an Ihre Zielgruppe kommunizieren zu müssen. Die Zusammenhänge sind oftmals vielschichtig und wandeln sich schnell. Veränderungen und ein…
31. Juli 2023

Kindle / eBook: Notizen nachhaltig nutzen

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Seit 2 Wochen besitze ich das Kindle Paperwhite und bereue es, nicht viel früher eines gekauft zu haben. Das Gerät hat mein Leseverhalten komplett verändert. Da ich momentan viele Fachbücher lese, hat sich die Erstellung…
23. Juli 2023

FTTH: Crimpen für eine optimale Verteilung in der Wohnung

in Work-Life-Flow

von Moritz Conjé

Nach 7 Monaten Verzögerung wurde in der letzten Woche endlich die Glasfaserdose installiert und der Anschluss aktiviert. Der Glasfaserrouter mit Modem war zum Glück vor dem Termin geliefert worden, sodass ich den Anschluss endlich in…
Vendor-Lock-In vs. Second-Brain-Ziel: warum Werkzeugunabhängigkeit ein Nebeneffekt ist, kein Zweck

Bevor ich mich der eigentlichen Ordnungsfrage meines Second Brain zugewandt habe (dazu mehr in Beitrag 2), musste ich mir über etwas Grundlegenderes klar werden: Wie hält man Kontext über viele Chat-Sessions mit Claude hinweg eigentlich zusammen? Ein einzelner Chat lässt sich zwar über verschiedene *.md-Dateien – unter anderem eine MEMORY.md – recht gut mit Kontext ausstatten. Trotzdem bleibt er im Kern ein einzelnes, unabhängiges Gespräch. Bei nur einem Projekt fällt das kaum auf. Bei mehreren, teils eng verzahnten Projekten wird daraus schnell ein Problem.

Vom Einzel-Chat zum Multi-Projekt-Kontext

Der nächste naheliegende Schritt ist die Bündelung: mehrere Chats innerhalb eines Projektkontextes. Das bringt bereits einiges – Chats lassen sich leichter referenzieren, ein echter Projektkontext baut sich über Zeit auf. Nur bleiben diese Projekte dabei in sich geschlossen. Sobald zwei Projekte größere inhaltliche Schnittmengen haben, will man den Detail-Kontext zwar weiterhin im jeweiligen Projekt belassen – aber zusätzlich eine Ebene, auf der man von den Inhalten der anderen zumindest weiß. Genau das übernimmt bei mir das LLM-Wiki: eine projektübergreifende Kontext-Basis, in der sich Informationen schnell wiederfinden lassen oder ich als Nutzer proaktiv darauf verweisen kann ("du weißt, wie wir arbeiten").

Eine zweite Schicht für die Spielregeln

Innerhalb dieses LLM-Wikis gibt es noch eine weitere, eigene Ebene: die System-Ebene. Dort liegen Leitfäden, Rollenbeschreibungen und Skills – nicht das Wissen selbst, sondern die Regeln, nach denen mit diesem Wissen gearbeitet wird. Durch diese zweite Schicht lässt sich an den eigentlichen Kern, das LLM-Wiki, grundsätzlich jedes KI-Tool andocken und relativ schnell mit dem vorhandenen Kontext vertraut machen.

Drei Schichten: Wissen, Regeln, Werkzeug

Daraus ergibt sich ein Drei-Schichten-Modell: WAS – das Wissen, also das eigentliche LLM-Wiki, der wachsende Kontext aller Chats und Projekte. WIE – das System, also Regeln, Leitfäden und Vorgehen als eigene *.md-Konfiguration, unabhängig von den Wissensinhalten. WER – das Werkzeug, aktuell Claude, grundsätzlich aber austauschbar. Interessant dabei: Nicht nur das KI-Tool selbst ist austauschbar, auch die Software, in der die WAS-Ebene technisch geführt wird – bei mir aktuell Obsidian – ließe sich grundsätzlich ersetzen, solange das Zielformat bei einfachen Markdown-Dateien mit Frontmatter bleibt.

Der Denkfehler, den ich korrigieren musste

Meine erste Einordnung dieser Drei-Schichten-Trennung war schief gewichtet: Ich hatte den Schwerpunkt auf die Vermeidung von Vendor-Lock-In gelegt – also darauf, nicht an ein einzelnes KI-Tool gebunden zu sein. Das ist zwar ein echter Vorteil dieser Architektur, aber eben nicht ihr eigentlicher Zweck. Das vorrangige Ziel bleibt ein anderes, rein prozessuales: aus passiv gesammeltem Wissen aktiv nutzbares Wissen zu machen – genau das Second-Brain-Ziel, dem sich der nächste Beitrag dieser Serie widmet. Die Trennung von Wissen und Regeln sorgt dafür, dass diese Regeln nicht in einzelnen Chat-Konfigurationen verwässern, sondern an einem Ort dauerhaft erhalten bleiben. Dass dadurch zusätzlich jedes KI-Tool dieselben Regeln vorfindet, ohne dass sich am Wiki selbst etwas ändern müsste, ist eine wertvolle Nebenfolge dieser Architektur – kein eigenständiges Ziel daneben.

Ergebnis

Diese Klarstellung – Werkzeugunabhängigkeit als Nutzen, nicht als Zweck – ist inzwischen fest im Zielverständnis-Dokument meines Second Brain verankert und dient seither als Leitplanke für alle weiteren Architekturentscheidungen: Jede neue Regel, jeder neue Leitfaden landet in der WIE-Ebene, nicht vermischt mit dem eigentlichen Wissen.

Ausblick

Mit dieser Drei-Schichten-Architektur im Kopf – Wissen, Regeln, Werkzeug sauber getrennt – konnte ich mich der eigentlich drängenderen Frage zuwenden: Nach welcher inhaltlichen Logik soll das Wissen selbst überhaupt geordnet werden? Davon handelt der nächste Teil dieser Serie.